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Australien hat China die Köpfe zweier Statuen der Nördlichen Song-Dynastie zurückgegeben, die aus den Jahren 960 bis 1127 n. Chr. stammen. Die Skulpturen stellen einen zivilen Beamten und einen militärischen Beamten dar und waren aus kaiserlichen Grabanlagen nahe Kaifeng, der früheren Hauptstadt im Zentrum Chinas, geplündert worden. Laut Archaeology Magazine, das sich auf Informationen von China Daily stützt, markiert diese Rückgabe einen Schritt im Kampf gegen den Handel mit Kulturgütern.
Zwei steinerne Wächter aus kaiserlichen Gräbern
Laut Archaeology Magazine, das sich auf China Daily beruft, haben die australischen Behörden China die Köpfe zweier Statuen aus der Nördlichen Song-Dynastie übergeben. Sie zeigen jeweils einen hohen zivilen Beamten und einen Militäroffizier, zwei typische Gestalten des chinesischen Kaiserhofs, deren Abbild die Würdenträger auch im Tod begleitete.
Diese Skulpturen hatten eine Funktion im Totenkult: Am Eingang von Grabanlagen platziert, wachten sie über die Verstorbenen, in einer Tradition, in der das Jenseits die Verwaltungs- und Militärordnung der Welt der Lebenden widerspiegelte. Ihr Vorkommen in Mausoleen ist ein wichtiges Zeugnis für die Bestattungspraktiken jener Epoche und für die Rangordnung der dargestellten Funktionen.
Geplünderte Mausoleen in Kaifeng
Den berichteten Angaben zufolge stammt die Statue des zivilen Beamten aus dem Mausoleum von Yongchang, die des militärischen Offiziers aus dem Mausoleum von Yongyu. Diese Orte liegen nahe Kaifeng, der Hauptstadt der Nördlichen Song-Dynastie, einer Stadt, die im mittelalterlichen China ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum war.
Die Plünderung solcher Stätten hat zahlreiche Teile ihres Grabschmucks verschwinden lassen und die Stücke auf dem internationalen Kunstmarkt verstreut. Die vom Körper abgetrennten Köpfe veranschaulichen die für gestohlene Objekte typische Zersplitterung, die ihre Identifizierung und Rekonstruktion besonders schwierig macht.
Ein Erwerb von 1995 und ein Antrag von 2025
Derselben Quelle zufolge erwarb die National Gallery of Australia diese Skulpturen im Jahr 1995. Erst dreißig Jahre später stellten die chinesischen Behörden ihren Rückgabeantrag. Die Nationale Verwaltung für Kulturerbe Chinas hat ihre Rückführung im Jahr 2025 tatsächlich beantragt, was zur Übergabe der Stücke in Canberra führte.
Diese Frist zeigt, wie schwierig es für Herkunftsstaaten ist, Objekte wiederzufinden und ihre Herkunft nachzuweisen, die ihr Territorium vor mehreren Jahrzehnten verlassen haben. Sie zeigt zugleich, dass westliche Museen zunehmend aufgefordert sind, die Herkunft ihrer asiatischen Sammlungen zu überprüfen, die zu einer Zeit erworben wurden, als diese Fragen weniger genau geprüft wurden.
Forschung, Konservierung und Erinnerung
Für den chinesischen Botschafter in Australien, Liu Jinsong, ist diese Rückgabe kein Abschluss. „Dies ist nicht das Ende ihrer Geschichte“, erklärte er und sprach stattdessen von einem Neuanfang für Forschung, Konservierung und die Aufwertung des kulturellen Erbes.
Die zurückgegebenen Köpfe können nun in ihrem ursprünglichen Kontext untersucht werden, dem der Gräber von Kaifeng. Diese Wiedereingliederung wird helfen, Datierung, Machart und Stellenwert dieser Figuren in der Song-Grabkunst genauer zu bestimmen, indem man sie mit den noch erhaltenen Überresten vergleicht.
Kaifeng, eine Hauptstadt am Gelben Fluss
Kaifeng nimmt in der chinesischen Geschichte einen bedeutenden Platz ein. Als Hauptstadt der Nördlichen Song-Dynastie war die Stadt den Überschwemmungen des Gelben Flusses ausgesetzt, dessen Wasser ihr Schicksal prägte. Archaeology Magazine verweist auf seinen Bericht „Bridge to the Past“ über die Ausgrabungen in der Stadt, der diese Verbindung zwischen Wohlstand und Katastrophen beleuchtet.
Zur Vertiefung dieses Kontexts können Leserinnen und Leser die chinesischen Sammlungen großer Kunst- und Archäologiemuseen sowie Publikationen über die kaiserlichen Nekropolen der Song-Dynastie heranziehen, die helfen, diese Statuen in ihrem historischen Umfeld besser einzuordnen.
Häufige Fragen
Welche Statuen hat Australien an China zurückgegeben?
Australien hat die Köpfe zweier Statuen der Nördlichen Song-Dynastie zurückgegeben. Sie stellen einen zivilen und einen militärischen Beamten dar. Sie stammten aus kaiserlichen Grabanlagen nahe Kaifeng.
Wo standen diese Statuen ursprünglich?
Den berichteten Angaben zufolge stand die zivile Statue im Mausoleum von Yongchang und die militärische im Mausoleum von Yongyu. Beide Mausoleen liegen nahe Kaifeng, der früheren Hauptstadt der Nördlichen Song-Dynastie.
Wie haben diese Skulpturen China verlassen?
Die Skulpturen wurden aus den Mausoleen geplündert, bevor die National Gallery of Australia sie im Jahr 1995 erwarb. China beantragte ihre Rückgabe im Jahr 2025.
Was wird mit den zurückgegebenen Statuen geschehen?
Laut dem chinesischen Botschafter Liu Jinsong eröffnen sie eine neue Phase der Forschung, Konservierung und Aufwertung des Kulturerbes. Ihre Untersuchung kann sie besser in ihren Grabkontext einordnen.
Quellen
- Australia Repatriates Ancient Sculptures to China — Archaeology Magazine
Originale Zusammenfassung, mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus den angegebenen Quellen verfasst, automatisch geprüft und aus dem französischen Original übersetzt. Informationen und Zitate gehören ihren Urhebern. Französisches Original lesen.



